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Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe:
Der Park wurde im letzten Jahr zum Weltkulturerbe erhoben.

Unter Joseph Beuys’ 7000 Eichen
Die Documenta-Stadt ist nicht nur ein Mekka der zeitgenössischen Kunst, sondern hat auch viele historisch wertvolle Facetten

Nordhessens Metropole Kassel, dem Ort des diesjährigen Deutschlandstreffens der Landsmannschaft Ostpreußen, weist vermutlich mehr Grünflächen als jede andere deutsche Stadt auf. Allein die am Rande der Innenstadt gelegene Parkanlage „Karlsaue“ bringt es auf 125 Hektar. Den Ausbau der Aue zum Lustgarten und Landschaftspark veranlasste Landgraf Karl im Jahre 1680. Die streng geometrische Gliederung der Anlage durch Alleen, Kanäle und Teiche wurde auf Geheiß von Landgraf Friedrich II. um verschlungene Pfade bereichert.

Duftende und farbenprächtige Attraktion am südlichen Ende der „Aue“, wie die Einheimischen die grüne Lunge ihrer Stadt nennen, ist die Blumeninsel Siebenbergen. Das in einem Teich aufgeschüttete Eiland verwandelt sich bereits im Frühjahr in ein Blütenmeer. Die Pfade führen im unteren Teil vorbei an meterhohen Rhododendren und Blumenteppichen aus Maiglöckchen, Lerchensporn und anderen Frühlingsblühern. Nach dem „Aufstieg“ zur mittleren Ebene der 16 Meter hohen Insel gibt es im „Alpinum“ genannten Areal an die 100 Pflanzenarten der Gebirgsflora aus fünf Kontinenten zu bestaunen. Wer bis auf das „Hochplateau“ Siebenbergens steigt, kann sich prächtiger Ausblicke auf die Insel und die Aue erfreuen.

Am anderen Ende der Aue leuchtet die gelbe Fassade des barocken Orangerieschlosses. Im ehemaligen Sommersitz der hessischen Landgrafen residiert heute das „Astronomisch-Physikalische Kabinett“. Es weist mit seinen jahrhundertealten Quadranten, Präzisionsuhren und anderen wissenschaftlichen Messinstrumenten eine Sammlung von Weltrang auf. Im Seitenflügel des Schlosses und auf dessen Terrasse mit wunderschönem Ausblick auf den Park bietet das Orangerie-Restaurant gehobene internationale Küche. Wer aber deftige Hausmannskost oder frische Waffeln und Kuchen vom Blech bevorzugt, dem sei das nicht weit entfernt am Auedamm gelegene Restaurant und Café „Riverside“ empfohlen, von dessen Terrasse man auf die Fulda blickt. Als dritter im Bunde der Einkehr-Tipps sei auf „Lohmann“ hingewiesen. Kassels älteste Kneipe mit Biergarten befindet sich seit 1891 am Königstor. Geschätzt wird „Lohmann“ für sein so preisgünstiges wie reichhaltiges Schnitzelsortiment. Auch der Freund der kalten Küche kommt dort auf seine Kosten, wenn er die nordhessische Spezialität „Ahle Worscht“ bestellt: schlachtwarm verarbeitetes Schweinefleisch, im Naturdarm luftgetrocknet.

Wenn in Kassel Documenta-Zeit ist, begegnet man bei „Lohmann“ Gästen aus aller Herren Länder. Die weltweit bedeutendste Ausstellung internationaler zeitgenössischer Kunst findet alle fünf Jahre statt. Die erste Documenta war übrigens ein „Ableger“ der in der Aue präsentierten Bundesgartenschau von 1955. Dass diese der Kunst gewidmete Nebenveranstaltung sich zur rund um den Globus beachteten Institution auswachsen sollte, war damals nicht absehbar. Relativ wenige Documenta-Werke konnten sich bislang einen dauerhaften Platz im Stadtraum sichern. In der Nähe des Orangerieschlosses zum Beispiel ragt am Fuldaufer ein Beitrag zur Documenta 7 (1982) auf: Eine zwölf Meter hohe und fünf Tonnen schwere „Spitzhacke“. Die ließ der Pop-Künstler Claes Oldenburg als Denkmal der Alltagskultur errichten. Völlig ins Alltagsleben integriert sind die „7000 Eichen“, ein Projekt von Joseph Beuys. Überall in der Stadt kann man die Beuys’schen Bäume – nicht nur Eichen, sondern auch 36 weitere Baumarten – entdecken. Erkennungszeichen ist die neben jedem Baum stehende Basaltstele. Die erste Eiche pflanzte Beuys am 16. März 1982 vor dem Museum Fridericianum. Die Vollendung des Projekts erlebte der im Januar 1987 gestorbene Künstler nicht mehr. Die letzte Eiche pflanzte sein Sohn Wenzel sieben Meter neben der ersten am 12. Juni 1987 zu Beginn der achten Documenta.

Das Museum Fridericianum ist alle fünf Jahre der zentrale Präsentationsort der Documenta. Das 1779 am Friedrichsplatz eröffnete klassizistische Gebäude ist der älteste Museumsbau auf dem europäischen Festland. Bauherr war Landgraf Friedrich II., der dort die Kunstsammlungen und die Bibliothek öffentlich zugänglich machte. Prominente Bibliothekare im Fridericianum waren später Jacob und Wilhelm Grimm. Wenige Gehminuten von ihrem ehemaligen Arbeitsplatz entfernt steht an der „Schönen Aussicht“ mit Blick auf die Aue das Haus, in dem die Brüder von 1824 bis 1826 wohnten. Wenige Häuser weiter befindet sich das Brüder Grimm Museum. Untergebracht ist es im 1714 erbauten Barockpalais Bellevue. Es beherbergt eine Dauerausstellung zu Leben und Werk der Brüder. Zu sehen gibt es Möbel und andere Objekte aus ihrem Nachlass sowie Bücher und Schriftstücke, die die wissenschaftliche Arbeit der Märchensammler und Sprachforscher dokumentieren. Höhepunkt sind die unter Panzerglas ausgestellten Handexemplare der Kinder- und Hausmärchen (Erste und Zweite Auflage, 1812 und 1822), die von Jacob und Wilhelm Grimm mit schriftlichen Anmerkungen versehen wurden. Die Handexemplare sind seit 2005 von der Unesco als Weltdokumentenerbe anerkannt.

Zum Weltkulturerbe wurde 2013 der nach Kurfürst Wilhelm I. benannte Bergpark Wilhelmshöhe ausgerufen. Der 245 Hektar große Park gilt als einzigartiges Beispiel der europäischen Gartenbaukunst. Er steigt vom „Lac“ genannten Teich unterhalb des Schlosses Wilhelmshöhe bis zu Kassels Wahrzeichen – dem Monument mit der mehr als acht Meter hohen Herkules-Statue auf der Spitze – über 300 Meter an. Mit seinen abwechslungsreichen Pflanzungen sowie kleinen und großen Bauwerken bietet er immer neue „lebende“ Landschaftsbilder. Ein Publikumsrenner sind die mittwochs und sonntags ab 14.30 Uhr veranstalteten Wasserspiele. Das Wasser rauscht die Kaskaden unterhalb des Herkules hinab, passiert Teufelsbrücke und Aquädukt, bevor es zum spektakulären Abschluss der Spiele kommt: Aus dem bis dahin ruhig daliegenden Schloss-teich schießt eine 50 Meter hohe Fontäne. V.-M. Thiede

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Quelle:
Preußische Allgemeine Zeitung / Das Ostpreußenblatt, 09/14 v.01.03.2014


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