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Vertriebene:
Landsmannschaft Schlesien trennt sich von Jugend
von Bernhard Knapstein

Die Schlesische Jugend wurde von Rechtsextremisten unterwandert. Die Vertriebenen-Landsmannschaft hat die Trennung von der Jugendorganisation beschlossen.

Nachdem die Medien jüngst über eine massive Unterwanderung der Jugendorganisation der Landsmannschaft Schlesien berichteten, teilte der geschäftsführende Bundesvorstand am 18. April 2011 der Öffentlichkeit mit, sich von der Schlesischen Jugend getrennt zu haben. Der Bundesvorstand um Rudi Pawelka folge mit der Trennung von der Nachwuchsorganisation dem Unvereinbarkeitsbeschluss, nach dem eine Kooperation mit extremistischen Organisationen ausgeschlossen sei. Der Beschluss des Bundesvorstands ist formal ein Ruhen der korporativen Mitgliedschaft und muss zur Wirksamkeit noch von der kommenden Bundesversammlung der Schlesier bestätigt werden. Bereits im Vorfeld hatte sich die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, in einem Deutschlandfunk-Interview von der Vertriebenenjugend klar distanziert: „Wir lassen uns von Extremisten, egal von welcher Richtung, nicht vereinbaren!“, so die Bundestagsabgeordnete der CDU.

Heimatvertriebene im BdV erneut von rechts unterwandert

Journalisten von tagesschau.de sollen in einem Internetforum Belege für eine gezielt rechtsextremistische Unterwanderung der Schlesischen Jugend und für offenen Antisemitismus gefunden haben. Auch habe Matthias Heyder, der Spitzenkandidat der NPD-Sachsen-Anhalt bei der Landtagswahl 2011, zumindest einmal auf einer Schlesienreise teilgenommen. "Die Schlesische Jugend ist mit mehr als 10.000 Mitgliedern eine Massenorganisation und wird kaum in Gänze unterwandert sein", so ein Kenner der Organisation. Die Extremismus-Vorwürfe betreffen primär den Landesverband Thüringen. Während die Bundesführung der Schlesischen Jugend erklärt, sich vom Extremismus und von der NPD zu distanzieren, ließ die Landsmannschaft verlautbaren, dass die Vorwürfe durch das Thüringische Landesamt für Verfassungsschutz zumindest zum Teil bestätigt worden sind.

Probleme mit der Jugend gab es auch bei den Ostpreußen

Die Unterwanderung der Vertriebenenjugend durch Extremisten hat zuvor schon die Landsmannschaft Ostpreußen zu spüren bekommen, die sich im Jahr 2000 von ihrer damaligen Jugendorganisation Junge Landsmannschaft Ostpreußen (JLO) trennen musste, nachdem diese schleichend zu einer Vorfeldorganisation der NPD mutiert war. Wie nun bei der Schlesischen Jugend, so waren die Extremismus-Probleme der JLO vor allem in den neuen Bundesländern und insbesondere in Sachsen angesiedelt. Die rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen JLO und ihrer früheren Mutterorganisation endeten damit, dass die JLO ihren Namen geändert hat und auch das Elchschaufelwappen, ein geschütztes Markenzeichen der Landsmannschaft Ostpreußen, ablegen musste. Heute firmiert die JLO als Junge Landsmannschaft Ostdeutschland. Mit Jürgen Gansel und Arne Schimmer sitzen zwei ihrer früheren Aktivisten in Dresden als Abgeordnete für die NPD im Sächsischen Landtag.

Die demokratischen Kräfte der JLO traten aus der Jugendorganisation aus und gründeten den Bund Junges Ostpreußen (BJO). Beim BJO pflegt man die Beziehungen zu den Menschen im Land der Väter bewusst, zumal viele ihrer Mitglieder zur Gruppe der deutschen Minderheit im südlichen Ostpreußen gehören und im Großraum Allenstein leben. „Wir sind Preußen und folgen preußischen Tugenden, wenn wir – dem Geist der Aufklärung verpflichtet – den Verständigungsprozess mit den heute in Ostpreußen lebenden Menschen kultivieren und pflegen“, so ein Gründungsmitglied der Organisation.

Quelle:
Suite101.com Media Inc. ("Suite101"), 20.04.2011,
www.suite101.de/content/vertriebene-landsmannschaft-schlesien-trennt-sich...


Landsmannschaft trennt sich von Schlesischer Jugend

Der geschäftsführende Bundesvorstand der Landsmannschaft Schlesien hat die korporative Mitgliedschaft der Bundesgruppe der Schlesischen Jugend in der Landsmannschaft mit sofortiger Wirkung suspendiert. Grundlage hierfür ist ein Unvereinbarkeitsbeschluss des Verbandes, der eine Zusammenarbeit mit extremistischen Organisationen verbietet. Die Presse hatte vor etwa zwei Wochen über Versuche einer Unterwanderung der Jugendorganisation durch Extremisten berichtet. Diese Vorwürfe wurden durch das Thüringische Landesamt für Verfassungsschutz auf Anfrage in Teilen bestätigt.

Mit der Suspendierung ist jegliche Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Schlesischen Jugend eingestellt. Die nächste Bundesdelegiertenversammlung der Landsmannschaft Schlesien wird satzungsgemäß über den endgültigen Ausschluss entscheiden.

Die Landsmannschaft Schlesien ist ein Opferverband, der sich auf demokratischer Grundlage für die Durchsetzung der Menschenrechte einsetzt. Dies schließt eine Zusammenarbeit mit extremistischen Kräften aus.

Quelle:
ps - Pressedienst Schlesien, 18.04.2011,

http://www.schlesien-lm.de/pressedienst/2011/11%2011.htm

 

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