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BdV begrüßt Entscheidung der Bundesregierung zum Sichtbaren Zeichen gegen Flucht und Vertreibung

Zum Beschluss der Bundesregierung ein „Sichtbares Zeichen“ gegen Flucht und Vertreibung in Berlin zu errichten erklärt die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach MdB:

 

Der Bund der Vertriebenen begrüßt den Kabinettsbeschluss der Bundesregierung, ein „Sichtbares Zeichen“ gegen Flucht und Vertreibung in Berlin zu errichten. Damit wird ein bislang weißer Fleck in der Gedenkstättenlandschaft der deutschen Hauptstadt endlich bearbeitet.

 

Mit Zähigkeit hat Staatsminister Bernd Neumann in den vergangenen Monaten einen Stein nach dem anderen aus dem Wege geräumt, um den gemeinsamen Willen der Koalitionsregierung in die Tat umzusetzen.

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit ihrer eindeutigen Aussage im März 2007 in Warschau deutliche Solidarität mit den deutschen Heimatvertriebenen bekundet mit dem Satz: „Als deutsche Bundeskanzlerin verstehe und unterstütze ich, dass die Deutschen, die zum Ende des Zweiten Weltkrieges mit Flucht und Vertreibung aus ihrer Heimat selbst Leid ertragen mussten, ihres Schicksals würdevoll gedenken können.“

 

Jetzt ist der Weg frei für eine würdevolle Ausstellungs-, Informations- und Dokumentationseinrichtung.

 

Das hierfür vorgesehene Gebäude ist sowohl von seiner Lage als auch von der zur Verfügung stehenden Fläche her nach Sanierungs- und Umbauarbeiten dafür sehr geeignet. Auch die Anbindung an das Deutsche Historische Museum ist unter der Prämisse einer unselbständigen Stiftung mit eigenständigen Entscheidungsgremien unter diesem Dach akzeptabel.

 

Wenn dieses Vorhaben der Bundesregierung gut gelingt – und ich bin sehr zuversichtlich, dass es in Kooperation mit den Betroffenen gelingt – dann werden die deutschen Heimatvertriebenen sich hier angekommen und angenommen fühlen können. Und für die Erlebnisgeneration wird es am Ende ihres Lebens ein tröstliches Gefühl sein, dass ihr Schicksal nicht vergessen ist, sondern einen festen Ort im kollektiven Gedächtnis unseres Vaterlandes hat.

 

Treibende Kraft für das „Sichtbare Zeichen“ gegen Vertreibungen war die vom BdV im Jahre 2000 gegründete Stiftung „ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN“. Ohne unsere Stiftung würde es die heutige Entscheidung nicht geben.

 

Unsere Stiftung hat sich zum Ziele gesetzt ein vollständiges und wahrhaftiges deutsches und europäisches Geschichtsbild sichtbar zu machen und zur Identitätsfindung im eigenen Lande beizutragen. Unser Stiftungswille, in Berlin ein Dokumentationszentrum dafür auf den Weg zu bringen, ist ein ganzes Stück Realität geworden.

Es ist gut, dass sich die Bundesregierung selbst dieser Aufgabe stellt. Das ist ein Akt der Solidarität und zeugt von Verantwortungsbewusstsein für eine vollständige deutsche Geschichte.

 

Die Stiftung ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN wird unabhängig von dem „Sichtbaren Zeichen“ der Bundesregierung ihre eigenen Arbeiten und Aufgaben fortsetzen. Sie wird einerseits treibende Kraft bei der Umsetzung bleiben, aber auch mit eigenen Projekten an einem lebendigen Diskurs mitwirken und weiter eigene Dokumentationen und Ausstellungen in Berlin auf den Weg bringen. Dabei sind wir dankbar, dass neben den mehr als 400 Patengemeinden in Deutschland sich jüngst die Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg und Bayern als neue Paten an unsere Seite gestellt haben. Damit lässt sich unser Stiftungsvorhaben, eine Ausstellung zur „Siedlungsgeschichte der Deutschen außerhalb des Reiches“ in Berlin für das Jahr 2009/10, leichter vorbereiten.

Der BdV bedankt sich bei allen, die sich quer durch die demokratischen Parteien und auch außerhalb der Parteienlandschaft in den letzten Jahren, sowohl für unsere Stiftung als auch für das „Sichtbare Zeichen“ gegen Vertreibungen der Bundesregierung eingesetzt haben.

Quelle:
BdV Pressemitteilung, 19.03.2008,

http://www.bund-der-vertriebenen.de/presse/index.php3?id=722

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