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Berichte zum
Deutschlandtreffen der Ostpreußen

−  Ostpreußen hat Zukunft  −

Messe Kassel - 17. und 18. Mai 2014


Viel zu sehen gab es auf den aufwändig gestalteten Fotowänden. Foto: priv.
Viel zu sehen gab es auf den aufwändig gestalteten Fotowänden. Foto: priv.
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Nachlese zum Ostpreußentreffen 2014

Kreisvertreterin Gisela Broschei (Mitte) mit Dorothea Blankenagel am Stand von Kö-Land. Foto: priv.Gleich am Eingang zur Ausstellungshalle auf dem Messegelände in Kassel befanden sich die Stände der Samlandkreise Königsberg-Land und Fischhausen nebeneinander. Außer einer großen Landkarte vom „Landkreis Königsberg Pr.“ fielen die reich bestückten Bilderwände ins Auge. Die Besucher konnten Fotos von den Ortschaften, von den Gütern und von den Kirchen betrachten und bestellen. Mit einem Beamer konnten die Fotos auf eine Leinwand geworfen und so genauer betrachtet und leichter ausgesucht werden. Werner Schuka bot Videos an, die er selbst erstellt hat und die sehr begehrt sind, Filme über die Kirchspiele, über Heimattreffen und Kulturveranstaltungen sowie historischen Inhalts.

Die beiden Ordenskirchen im Landkreis Königsberg, die noch erhalten sind, bildeten einen Schwerpunkt in der Fotoausstellung. Die kleine Hallenkirche von Heiligenwalde, ein Bau aus Feldsteinen und Ziegeln, strahlte, schon seit mehreren Jahren fertig restauriert, in ihrem liebevoll angelegten Umfeld mit Grünanlagen und Blumen. Ein Gedenkstein, ein Findling, ehrt die deutschen und russischen Bewohner, die auf dem früheren Kirchhof ihre letzte Ruhe gefunden haben. Die Kirche ist allerdings durchaus kein Museum, wie am Stand der „Gemeinschaft evangelischer Ostpreußen“ zu lesen war. Seit der Übernahme durch die Russisch-Orthodoxe Kirche (ROK) 2010 haben dort 150 Taufen, eine Trauung, Weihnachts- und Ostergottesdienste stattgefunden. Die ROK hat auch die Schule von Heiligenwalde übernommen, das Gebäude sehr gut renoviert und ein Zentrum eingerichtet, in dem Menschen in einer Notlage vorübergehend wohnen können.

Die Katharinenkirche von Arnau, ein Backsteinbau mit Resten bedeutender Fresken, bedarf einer aufwändigeren Restaurierung. Doch die Fotos dokumentierten auch hier die Fortschritte: der neue Turm, das neue Dach, teilweise neue Fenster zeigen, was geleistet worden ist (Lesen Sie hier den aktuellen Sachstand!).

Königsberg-Land konnte pünktlich zum Deutschlandtreffen die Dokumentation „Die Kämpfe um Ostpreußen und das Samland 1944-1945“ von Helmut Borkowski präsentieren. Ein 366 Seiten starker Band im DIN A4-Format lag zum Verkauf aus. Bereits Mitte der neunziger Jahre veröffentlichte der Autor die Arbeit „Die Kämpfe im Samland“, eine akribisch recherchierte Beschreibung der Kampfhandlungen 1944/45. Das umfangreiche Quellenmaterial konnte Borkowski nun mit russischen Quellen erweitern. Er nennt im Vorwort die Bücher von Marschall Schukow und Marschall Wassilewski, die ihm wichtiges Material geliefert haben.

Borkowski beginnt mit der Rekonstruktion der russischen Pläne zum Sommerfeldzug 1944. Mit zwei Fronten sollten die Deutschen im Raum Witebsk und bei Minsk vernichtet werden. Dass die Pläne gelangen, führt Borkowski auf strategische Fehlentscheidungen Hitlers zurück, der im Unterschied zu Stalin nicht mehr auf die Generäle hörte. Der Autor macht manchen Vorschlag, wie man anders hätte operieren können, und bedauert die zahlreichen Opfer, die man hätte vermeiden können.

Auf 200 Seiten werden die Kämpfe um Gumbinnen, Memel, Königsberg, Cranz, Fischhausen, Heiligenbeil, Rauschen, Pillau usw. geschildert. Jede militärische Einheit, jede Kampfhandlung mit Datum, jede Örtlichkeit werden aufgeführt. Historiker bekommen hier ein Nachschlagewerk, für die Militärgeschichte dürfte das Buch von besonderem Interesse sein. Die Landsleute haben hier Gelegenheit, Genaues über das Schicksal ihres Heimatortes zu erfahren.

Jede freigekämpfte Bahnlinie, Brücke und Straße ermöglichte die Rettung von Zivilpersonen. Mit Gauleiter Koch geht Borkowski scharf ins Gericht. „Hätte er auf die Frontbefehlshaber gehört und eine rechtzeitige Evakuierung Ostpreußens durchgeführt, hätten viele Menschen gerettet werden können. Not und Verzweiflung hätten erspart werden können. Dieser Mann war ein Verhängnis für uns Ostpreußen“ (S. 194).

Der Endkampf um Ostpreußen wird auf fast 100 Seiten geschildert und dann stellt Borkowski die Frage: „Haben wir Deutschen beim Ost-Feldzug eine Chance gehabt?“ Es folgt eine lesenswerte Überlegung zu militärisch und politisch problematischen Entscheidungen.

Werner Schuka, der für Layout und Druckvorbereitung des Bandes verantwortlich ist, fügt redaktionelle Ergänzungen an: Zeittafeln und Presseartikel aus der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“ sowie Briefe und Zeitzeugnisse.

Das Werk ist zu bestellen bei Werner Schuka, Alte Poststraße 37, 32429 Minden, E-Post: Buch@Werner-Schuka.de und kostet 20,00 Euro zzgl. Porto.

Quelle:
Ein Beitrag von Bärbel Beutner (Heiligenwalde), veröffentlicht in

"Unser schönes Samland", Samländischer Heimatbrief der Kreise Fischhausen
 und Landkreis Königsberg / Pr., 203 Folge, 3/2014, Seite
31-32


Die Kämpfe um Ostpreußen und das Samland 1944-1945

Quelle: Preussen-Mediathek - www.youtube.com/watch?v=1OSowHJj0A8
weitere Informationen unter:
www.LO-NRW.de/Samlandmuseum/Kampf-um-Ostpreussen.htm

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