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Allenstein in Ostpreußen, Schloß

Grüße aus Allenstein
Späte Einsichten
von Rolf Bärenberg

Die Aufregung war groß am vergangenen Sonntag in Allenstein. Über 500 Menschen hatten sich zu einer Demonstration zugunsten des katholischen Fernsehsenders „TV Trwam“ versammelt. Diesem war Anfang Januar vom Landesrat für Radio und Fernsehen eine Lizenz für die digitale Ausstrahlung verweigert worden. Das Problem: Ab 2013 gibt es in Polen nur doch digitales Fernsehen. Mehr als 1.500.000 Bittschriften hatte der konservative Sender bereits gesammelt, um ab August nicht nur über Satellit und Internet ausstrahlen zu können. In den öffentlich-rechtlichen Medien war davon allerdings kaum etwas zu hören.

Für Aufsehen sorgt derweil eine Internetabstimmung in der Nachbarstadt Elbing. Der örtliche Straßenbahnbetrieb sucht einen Namenspatron für seine neuen Wagen. Unter den zwölf Kandidaten befinden sich auch vier Deutsche: Ferdinand Gottlob Schichau, Georg Jakob Steenke, leitender Bauingenieur des einzigartigen Oberlandkanals, Heinrich Eduard Nitschmann, den man einen geistigen Wegbereiter des Gründers des Deutschen Polen-Instituts, Karl Dedecius, nennen könnte, sowie Carl Pudor, Nestor der lokalen Wandertouristik. Besondere Aufmerksamkeit verdient Ferdinand Gottlob Schichau, der im Alter von 23 Jahren seine erste Maschinenfabrik gegründet hat und an seinem Todestag Inhaber der größten Industriefirma zwischen Stettin und Memel war. Darüber hinaus liegt er bis jetzt knapp vorn.

Die deutsche Vergangenheit ist auch Thema des Films „Rosa“ von Wojciech Smarzowski. Der Regisseur hatte in seinen bisherigen Werken ein düsteres, von Trunksucht und Gewalt überschattetes Bild Polens gezeichnet. Auch in seinem Werk gibt es keinen Platz für mutige Kämpfer gegen den Wehrwolf und fleißige Siedler in den „wiedergewonnenen Gebieten“. Der Film erzählt die Liebesgeschichte zwischen einer deutschen Kriegswitwe und einem polnischen Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg in Masuren.

Auffällig ist, sogar der Filmverleiher stellt fest, daß Masuren bis zum Kriegsende zu Deutschland gehörte und erst danach Polen „zuerkannt“ wurde. Der Durchschnittszuschauer kann dank dieses Films nun endlich erfahren, daß Ostpreußen nie „urpolnisch“ war, wie es die Lehrer in den Schulen immer predigten. Die Abtransportszenen machten eines deutlich: Die Ostpreußen gingen nicht freiwillig.
 

Quellen:
Foto: Archivmaterial;
Text: JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co., Politik, 09/12, 24.02.2012

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