Home weitere Infos Inhalt / Suche Copyright Impressum Datenschutz

 

Sofias Versailles

 


Mit uns im Dialog bleiben ...

... mit den ODF-Foren auf Yahoo ... auf YouTube ... auf twitter ... auf facebook ... auf meinVZ

weitere Infos
Versailler Diktat


Preußische Allgemeine Zeitung
Preußische Allgemeine Zeitung - Klartext für Deutschland - 4 Wochen gratis testen - hier Klicken!


Hermann Sudermann - Erinnerung an einen ostpreußischen Dichter - Für weitere Infos hier klicken!

Hermann Sudermann


Ratifizierung des Vertrages in Sofia Ratifizierungsurkunde des Vertrages in Sofia
Ratifizierung des Vertrages in Sofia Ratifizierungsurkunde des Vertrages in Sofia

27. November 1919: Sofias Versailles
Der Frieden von Neuilly-sur-Seine

Der Friedensvertrag zwischen Bulgarien und den Alliierten - Buchtitel 1920Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges schlossen die sieg­reichen alliierten und assoziierten Mächte mit jeder der Mittelmächte beziehungsweise deren Nachfolgern einen gesonderten Separatfrieden, die sogenannten Pariser Vorortverträge. Den Anfang machte der Vertrag von Versailles mit der wichtigsten der Mittelmächte, dem Deutschen Reich. Es folgten der Vertrag von Saint-Germain-en-Laye mit Deutschösterreich, der Vertrag von Trianon mit Ungarn und der Vertrag von Sèvres mit dem Osmanischen Reich. Vor 100 Jahren war Bulgarien dran. Am 27. November 1919 unterzeichneten die Kriegssieger mit dem Balkanstaat den Vertrag von Neuilly-sur-Seine. 

Aufgrund dieses Vertragswerks kam Bulgariens Zugang zur Ägäis in Thrakien zwischen den Flüssen Mesta und Mariza mitsamt des wichtigen Hafens Dedeagatsch unter die Verwaltung der Alliierten, die das Gebiet 1920 an Griechenland abgaben, das es heute noch in Besitz hält. 

Das neu gegründete Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das spätere Jugoslawien, erhielt Zaribrod (Dimitrovgrad) und Strumica sowie einige weitere Ortschaften entlang des Donau-Nebenflusses Timok. Diese sogenannten westlichen Gebiete Bulgariens gehören heute zur ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Serbien.

Zwischen Bulgarien und seinem nördlichen Nachbarn Rumänien wurde die nach dem Zweiten Balkankrieg im Frieden von Bukarest 1913 gezogene Grenze wiederhergestellt. Die Grenzverschiebungen zwischen den beiden Nachbarn infolge des am 7. Mai 1918 abgeschlossenen rumänischen Separatfriedens mit den Mittelmächten wurden revidiert. Die in Neuilly-sur-Seine gezogene bulgarisch-rumänische Grenze hatte bis zum 1940 unterzeichneten bulgarisch-rumänischen Vertrag von Craiova Bestand.

Diese territorialen Amputationen, denen der bulgarische Verhandlungsführer und Ministerpräsident Aleksandar Stambolijski nur zähneknirschend zugestimmt hatte, ließen das Staatsgebiet des Zarentums von 113920 auf 103146 Quadratkilometer schrumpfen und machten zahllose bulgarische Bürger schlagartig zu Untertanen fremder Mächte. Fast 100000 Bulgaren wurden aus ihrer bisherigen Heimat vertrieben oder verließen diese freiwillig.

Abgesehen von diesen Territorialverlusten sollte der Balkanstaat Reparationen in Höhe von 400 Millionen US-Dollar bezahlen und seine Streitkräfte reduzieren. Neben 10000 Mann Gendarmerie und 3000 Grenzwächtern war nur noch ein kleines stehendes Herr von 20000 Mann gestattet. - W.K./PAZ
 

Quelle:
Bilder: Archivmaterial;
Text:
Preußische Allgemeine Zeitung www.preussische-allgemeine.de - Ausgabe 46/19 - 15.11.2019

Diskutieren Sie diesen Beitrag in unserem Preussen-Forum
 


 

Medienarbeit über Grenzen hinweg
 
Beiträge von Ostpreußen-TV
jetzt auch als DVD-Video erhältlich

 

 

Seit dem 02.01.2005 sind Sie der 

. Besucher

Diese Netzseiten sind optimiert für 1024x768 oder höher und 24 Bit Farbtiefe sowie MS-Internet Explorer 11.x oder höher.
Netscape ab 7.x oder andere Browser mit Einschränkungen verwendbar. - Soundkarte für Tonwiedergabe erforderlich.
 

www.Ostdeutsches-Forum.net/Zeitgeschichte
 


Dt. Rußlandpolitik Phoenix aus der Asche verspielte Chance Frieden diktieren Kabeldepesche Sofias Versailles Selbstbestimmung Seedienst Ostpreußen Dienstantritt 1921 Volksabstimmung Polnischer Korridor Sendestelle Danzig Das Memelland Die Annexion Weimarer Republik Arierparagraph Jagd auf Deutsche letztes Hindernis Lebensraum im Osten Polens Außenpolitik Verhaftungswelle Die stillen Teilhaber Der Weg in den Krieg Die Westerplatte vergessene Opfer Stalin überfällt Polen Tausend-Bomber-Angriff WK2-»Wahrheiten« Kriegsziel: Siegfrieden Feuersturm Moskauer Konferenz Kassel ausradiert Teheraner Konferenz Operation Walküre drängten die Russen »Reiner Tisch« Großangriff 1945 verbotene Rettung Retten ... Dresden 1945 Flucht über das Haff Swinemünde Wolfskinder Benesch-Dekrete Stettin Potsdam Emsland 1945 polnisch DRK-Suchdienst Trümmerfrauen Völkerrechtswidrig ethnische Säuberung mit Lug und Trug Bierut-Dekrete Bücherverbrennung Lastenausgleich Vertriebenengesetz deutsche Schulden Die Vertreibung Dialog führen Deutsche Identität Befreiung oder ... Die Kunst ... Die Mär ... Polen waren ... misslungen Was kostet ... Preußen verbieten? Geistiges Tagebuch Stalins Angriffspläne nur blanker Hass Zweimal alles verloren Rote Kommandos Vertragstexte Einheit ohne Osten Deutsche Tabus Ungarn bewies Willen Österreich


zur Landsmannschaft Ostpreußen

Ostpreußen
Erleben Sie Tradition
mit Zukunft

zur Preußischen Allgemeinen Zeitung / Das Ostpreußenblatt zum Preußischen Mediendienst

Die Träger des Ostdeutschen Diskussionsforums:

Bund junges Ostpreußen (BJO)

Arbeitsgemeinschaft Junge Gereration im BdV-NRW
Junge Generation
im BdV NRW

Landsmannschaft Ostpreußen
Landesgruppe Nordrhein-Westfalen e.V.
 
Ostpreußen-TV
über 5,2 Millionen Videoaufrufe

Landsmannschaft Ostpreußen - Landesgruppe NRW

Deutsch / German / allemand English / Englisch français / französisch      

Copyright © 2002-2019  Ostdeutsches Diskussionsforum (ODF)

Stand: 01. November 2019

zur Feed-Übersicht