Home weitere Infos Inhalt / Suche Copyright Impressum Datenschutz

 

mit Lug und Trug

 


Mit uns im Dialog bleiben ...

... mit den ODF-Foren auf Yahoo ... auf YouTube ... auf twitter ... auf facebook ... auf meinVZ

weitere Infos
unrühmliche Rolle
Seligsprechung ...


Preußische Allgemeine Zeitung
Preußische Allgemeine Zeitung - Klartext für Deutschland - 4 Wochen gratis testen - hier Klicken!


 

Mit Lug und Trug vertrieb er Amtsbrüder
Unter Hinweis auf eine vorgebliche Ermächtigung des Papstes drängte Polens Primas Hlond ostdeutsche Geistliche aus ihren Ämtern

1948, als sich Papst Pius XII. gegen die Vertreibungen der Deutschen einsetzt und das Heimatrecht betont, holt sich der Primas der katholischen Kirche Polens, Kardinal Augustyn Hlond, im Vatikan eine Vollmacht, die ihm gestattet, im alten Polen die frühere Bischofsverwaltung wieder einzurichten. Dieser Bitte entspricht der Heilige Stuhl, lehnt aber die von Hlond gewünschte Erweiterung auf die deutschen Ostgebiete ab, getreu der Tradition Roms, Veränderungen von Bistumsgrenzen erst nach weltlichen Regelungen vorzunehmen.

Als Hlond in den deutschen Ostgebieten ankommt, lügt er, daß er die Berechtigung aus Rom zur Ernennung apostolischer Administratoren in den deutschen Gebieten hätte.

Selbst wenn Rom ihm diese Vollmacht gegeben hätte, wäre sie für die deutschen Ostgebiete wertlos gewesen, denn Administratoren dürfen nur ernannt werden, wenn die Diözesen keinen Leiter haben. Das war hier nicht der Fall; die deutschen Diözesen waren kirchlich versorgt. Wollte Hlond seine Polonisierungspläne durchsetzen, mußte er die deutschen Diozösenleiter aus dem Amt drängen. Das tut er dann auch unter Umgehung aller Höflichkeit, geschweige denn mit der vom Papst geforderten Einhaltung des Rechts!

Die Vertreibung der deutschen Priester und Bischöfe ist ein dunkles Kapitel der polnischen Kirchengeschichte und zeigt, da der größte Teil der katholischen Priester an den Vertreibungen ihrer priesterlichen deutschen Mitbrüder, aber auch an der der deutschen Bevölkerung stark beteiligt war, wie nationalistisch und rassistisch sich die katholische Kirche Polens verhalten hat.

In einem späteren Schriftstück schreibt Hlond triumphierend: „Die religiösen Veränderungen, die in diesem Gebiet erfolgt sind, haben keine geschichtlichen Vorbilder. In nicht ganz zwei Jahren wurde die protestantische Religion aus dem Lande östlich der Oder herausgedrängt. In den unfruchtbaren Gegenden an der Ostsee beginnen die ersten Blumenknospen katholischen Lebens zu sprießen. Der römische Glaube … ist in das Herz Europas vorgerückt … Der germanische Protestantismus erhält einen erheblichen Schlag.“

Über diese Vorgänge war der polnische Episkopat bestens unterrichtet. Bisher hat man sich den Deutschen gegenüber nicht einmal zu einer Entschuldigung „hinreißen“ lassen, denn dann würde man erhebliche eigene Schuld eingestehen müssen und das Kriterium nicht erfüllen, wonach ein polnischer Priester zuerst ein Pole und dann ein Priester zu sein hat.

Wie unglaublich dreist der polnische Episkopat sich verhält, zeigt der Fortgang der Angelegenheit. Obwohl Hlond sowohl nach weltlichem wie nach kirchlichem Recht schwerste Menschenrechtsverstöße begangen hat, erhält die katholische Deutsche Bischofskonferenz mit Beginn des Jahres 1995 eine Botschaft des polnischen Episkopats des Inhalts, man wünsche in Polen den Seligsprechungsprozeß für Kardinal Hlond einzuleiten.

Das ist selbst unseren Bischöfen zu viel. In ihrer höflichen Art läßt die Bischofskonferenz unter Leitung von Kardinal Lehmann in einem Brief an die Vertriebenen der Grafschaft Glatz auf deren Anfrage wissen: „… dabei bestand Übereinstimmung, daß eine Seligsprechung des Kardinals aus deutscher Sicht keine Zustimmung finden kann. Die Bedenken der deutschen Bischofskonferenz wurden auch gegenüber dem apostolischen Stuhl zum Ausdruck gebracht.“

Kann man sich einen vergleichbaren Fall in Deutschland vorstellen?
 

Quelle:
Preußische Allgemeine Zeitung / Das Ostpreußenblatt Ausgabe 33 / 16.08.2008

 

Diskutieren Sie diesen Beitrag in unserem Preussen-Forum
_______________________
weitere Informationen:
Katholische Kirche: Streit um die Seligsprechung von Kardinal Hlond / Vertreibung der Seelsorger
http://www.jf-archiv.de/archiv/26aa25.htm;
 


Die katholische Kirche Polens und die Rolle des Primas Hlond
 bei der Vertreibung der Deutschen
Quelle: Ostpreußen-TV - www.youtube.com/watch?v=O-Nbw4hmysY - 05.09.2018

Medienarbeit über Grenzen hinweg
 
Beiträge von Ostpreußen-TV
jetzt auch als DVD-Video erhältlich


 

Seit dem 02.01.2005 sind Sie der 

. Besucher

Diese Netzseiten sind optimiert für 1024x768 oder höher und 24 Bit Farbtiefe sowie MS-Internet Explorer 11.x oder höher.
Netscape ab 7.x oder andere Browser mit Einschränkungen verwendbar. - Soundkarte für Tonwiedergabe erforderlich.
 

www.Ostdeutsches-Forum.net/Zeitgeschichte
  


Dt. Rußlandpolitik Phoenix aus der Asche verspielte Chance Frieden diktieren Kabeldepesche Selbstbestimmung Seedienst Ostpreußen Dienstantritt 1921 Volksabstimmung Polnischer Korridor Sendestelle Danzig Das Memelland Die Annexion Weimarer Republik Arierparagraph Jagd auf Deutsche letztes Hindernis Lebensraum im Osten Polens Außenpolitik Verhaftungswelle Die stillen Teilhaber Der Weg in den Krieg Die Westerplatte vergessene Opfer Stalin überfällt Polen Tausend-Bomber-Angriff WK2-»Wahrheiten« Kriegsziel: Siegfrieden Feuersturm Moskauer Konferenz Kassel ausradiert Teheraner Konferenz Operation Walküre drängten die Russen »Reiner Tisch« Großangriff 1945 verbotene Rettung Retten ... Dresden 1945 Swinemünde Wolfskinder Benesch-Dekrete Stettin Potsdam Emsland 1945 polnisch DRK-Suchdienst Trümmerfrauen Völkerrechtswidrig ethnische Säuberung mit Lug und Trug Bierut-Dekrete Bücherverbrennung Lastenausgleich Vertriebenengesetz deutsche Schulden Die Vertreibung Dialog führen Deutsche Identität Befreiung oder ... Die Kunst ... Die Mär ... Polen waren ... misslungen Was kostet ... Preußen verbieten? Geistiges Tagebuch Stalins Angriffspläne nur blanker Hass Zweimal alles verloren Rote Kommandos Vertragstexte Einheit ohne Osten Deutsche Tabus Ungarn bewies Willen Österreich


zur Landsmannschaft Ostpreußen

Ostpreußen
Erleben Sie Tradition
mit Zukunft

zur Preußischen Allgemeinen Zeitung / Das Ostpreußenblatt zum Preußischen Mediendienst

Die Träger des Ostdeutschen Diskussionsforums:

Bund junges Ostpreußen (BJO)

Arbeitsgemeinschaft Junge Gereration im BdV-NRW
Junge Generation
im BdV NRW

Landsmannschaft Ostpreußen
Landesgruppe Nordrhein-Westfalen e.V.
 
Ostpreußen-TV
über 4,5 Millionen Videoaufrufe

Landsmannschaft Ostpreußen - Landesgruppe NRW

Deutsch / German / allemand English / Englisch français / französisch      

Copyright © 2002-2018  Ostdeutsches Diskussionsforum (ODF)

Stand: 14. Oktober 2018

zur Feed-Übersicht