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Versöhnungsanstalt


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Vorbemerkung der ODF-Moderatoren

Versöhnung lebe von einem Vorschuss an Großzügigkeit, so die Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bahr.
Hierbei vergisst Frau Bahr in diesem Zusammenhang offenbar, dass dieser Vorschuss an Polen schon seit Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts nicht nur von der deutschen Bevölkerung, sondern auch von allen deutschen Regierungen geleistet wurde. Die Polen haben zwar alle diese Vorschüsse bisher ohne Dank kassiert, die polnischen Regierungen waren aber bisher nicht einmal zu einer kostenlosen Versöhnungsgeste bereit.
Wenn Bahr weiter sagt, man dürfe sich auch nicht von der „Ungerechtigkeit der anderen Seite“ abschrecken lassen sollte sie diesen Hinweis daher eher an Polen geben als an die deutschen Vertriebenen, vertreten durch den BdV.
Bahr weist weiter auf „den manchmal schwer erträglichen Kern der christlichen Versöhnungsbotschaft“ hin. In diesem Zusammenhang muss auch auf die fünfmalige Unwahrheit hingewiesen werden, die die polnischen Bischöfe in ihrer Botschaft an die deutschen Amtsbrüder eingebunden haben. Alleine die bis heute verweigerte Herausgabe der deutschen Kulturgüter zeigt eine unversöhnliche Gesinnung.
Dieser Hinweis auf „den manchmal schwer erträglichen Kern der christlichen Versöhnungsbotschaft“ sollte daher ebenfalls nicht an Frau Steinbach sondern an die polnische Seite gehen, da der oben erwähnte Vorschuss an Großzügigkeit auf deutscher Seite so langsam zur Neige geht.


Stiftungsratsmitglied fordert Verzicht von Steinbach

BERLIN. Die Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bahr, hat die „sture Haltung“ des Bundes der Vertriebenen (BdV) im Streit um die Besetzung des Beirats der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ kritisiert. 

„Viele Vertriebene, auch unter denen, die noch Mitglieder im BdV sind, fühlen sich durch die harte, kompromißlose Position von Erika Steinbach nicht vertreten“, sagte Bahr dem evangelischen Pressedienst epd.

Eine notwendige Lösung, „die nicht die Person Steinbach, sondern den Stiftungszweck der Versöhnung in den Mittelpunkt“ rücke, werde durch die Blockade des BdV verhindert, kritisierte Bahr, die für die EKD dem Beirat der Vertriebenenstiftung angehört.

Verzicht wäre „starke Geste“

Versöhnung lebe von einem Vorschuß an Großzügigkeit, so die Kulturbeauftragte. Dabei dürfe man sich auch nicht von der „Ungerechtigkeit der anderen Seite“ abschrecken lassen. Das sei „der manchmal schwer erträgliche Kern der christlichen Versöhnungsbotschaft“.

Um die Handlungsfähigkeit der Vertriebenen-Stiftung möglichst rasch zu gewährleisten, empfahl Bahr der BdV-Präsidentin einen Verzicht auf ihren Sitz. Dies „wäre eine starke Geste, die ihr Respekt im In- und Ausland verschaffen würde“. Ein solcher Schritt käme auch dem Anliegen zugute, den Vertriebenen „im kollektiven Gedächtnis von Deutschen und Europäern einen angemessenen Ort zu geben“.

„Öffentlicher Gedächtnisschwund“

Die Theologin ist damit das dritte Mitglied dieses Gremiums, das in der Öffentlichkeit Stellung gegen die BdV-Präsidentin und ihr Recht, dem Stiftungsrat anzugehören, bezogen hat. Ähnlich hatten sich zuvor der katholische Weihbischof Hans Jochen Jaschke sowie der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Salomon Korn, geäußert.

Bahr betonte mit Blick auf den Stiftungszweck jedoch auch, daß „die Barbarei der Nationalsozialisten als Ursache von Flucht, Vertreibung und Zwangsdeportation nicht länger Ausflucht für den öffentlichen Gedächtnisschwund sein“ darf. (vo)

Quelle:
JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co., Nachrichten, 20.01.2010,
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5429ba0b3a3.0.html

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weitere Informationen:
Dr. Petra Bahr - Kulturbeauftragte der EKD
http://www.ekd.de/beauftragte/bahr.html;
Petra Bahr als Kulturbeauftragte der EKD eingeführt
http://www.ekd.de/presse/pm06_2006_einfuehrung_bahr.html;

tazkongress 2009
- Petra Bahr Kulturbeauftragte der EKD
http://30jahre.taz.de/programm/speakers/152.de.html;
Petra Bahr
http://de.wikipedia.org/wiki/Petra_Bahr;


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